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Der Tierschutz kann alles…

  • „Der Tierschutz“ ist rund um die Uhr erreichbar.
  • „Der Tierschutz“ hat unbegrenzt finanzielle Mittel, manche glauben selbst, das man private Tierarztrechnungen begleichen muss
  • „Der Tierschutz“ hat auch unbegrenzt Platz, um Tiere aufzunehmen usw……….

Gerade hier in den sozialen Medien liest man in den einschlägigen Gruppen immer und immer wieder: „wendet euch an „den Tierschutz“.

So werden eigenständige, initiativ arbeitende Menschen zu einem gesichtslosen Individuum umfunktioniert, denn „der Tierschutz“ ist offenbar für viele irgendeine global arbeitende Institution.

Aber was ist dieser „Tierschutz“ denn wirklich?

„Der Tierschutz“, das sind Menschen, die mit viel Herzblut Arbeiten verrichten und Aufgaben übernehmen, von denen viele von jedem anderen auch übernommen werden könnten.

„Der Tierschutz“ ist auf Spenden und ehrenamtliche Helfer angewiesen.

Einfacher ist es allerdings, verletzte Tiere nicht selbst von der Straße zu holen und zum Tierarzt zu bringen, Missstände in der Tierhaltung nicht selbst beim Veterinäramt zur Anzeige zu bringen und auch tote Tiere nicht selbst zu einem Tierheim/einem Tierarzt zu bringen, um auf Tattoo oder Chip kontrollieren zu lassen, sondern „den Tierschutz“ zu rufen.

Der ist ja schließlich dafür da. Der ist aber nicht deshalb dafür da, weil er dafür bezahlt wird, sondern weil er halt einfach nicht wegsieht.

„Dieser Tierschutz“, das sind ganz oft Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und die neben Job, Familie, Haushalt und eigenen Tieren dann auch noch Pflegetiere versorgen, Telefonate entgegennehmen und rausfahren, wenn irgendwer etwas gemeldet hat.

Selten sitzt „der Tierschutz“ (der reale Tierschutz) den lieben langen Tag vorm PC oder dem Telefon und wartet, bis sich ein Einsatz jeglicher Art ergibt, damit man mal was zu tun hat.

„Der Tierschutz“ wird eigentlich von jedem irgendwann mal gebraucht, aber von wenigen tatsächlich zu schätzen gewusst.

Niemand interessiert es, wenn man sein eigenes Leben, seine eigenen Befindlichkeiten, seine eigenen Wünsche oftmals ganz hinten anstellen muss, um seiner Passion zu folgen und zu helfen, wo es nur geht.

Im Gegenteil, es wird gemeckert, wenn man mal nicht nachts um eins erreichbar ist, sich auch mal eine Woche Urlaub gönnt und die Leute tatsächlich auch mal bittet, gewisse Dinge selbst zu machen. Es gibt viele Leute, die es nicht nachvollziehen können, dass man bei der Versorgung von unzähligen Tieren – darunter immer auch Intensivpatienten – nicht rausfahren kann, um ein Tier abzuholen.

Wenn alle, die die Hilfe von Tierschützern in Anspruch nehmen, mal etwas weniger fordern und stattdessen etwas mehr nachdenken und mitarbeiten würden, dann wäre das Metier um ein Vielfaches einfacher.