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Presse

Presseartikel

Nachfolgend einige „Tierhilfe-Artikel“ aus der lokalen Presse.

Die entsprechenden Artikel k├Ânnen durch „Anklicken“ heruntergeladen werden:

NRZ vom 11.12.2017

 

Tierhilfe Dinslaken-Voerde: engagierte Hilfe f├╝r kleine und gr├Â├čere Not(felle)

DINSLAKEN/VOERDE. „Solange Menschen denken, dass Tiere nichts f├╝hlen, m├╝ssen Tiere f├╝hlen, dass Menschen nicht denken.“

Der Leitsatz der Tierhilfe Dinslaken-Voerde ist f├╝r die Vorsitzende Mareike Tiemann und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter enorm wichtig.

„Wenn ich in Not geratenen Tieren helfen kann, dann mache ich das. Das kann dann in speziellen F├Ąllen auch ausnahmsweise mal grenz├╝berschreitend sein. In Duisburg oder anderswo“, erkl├Ąrt die Tierliebhaberin.

Von Nadine Scholtheis

Seit 33 Jahren k├╝mmert sich die Tierhilfe Dinslaken-Voerde liebevoll um Fundtiere, Notf├Ąlle und zu einem kleinen Teil auch um Vermittlungstiere. Eng arbeitet Mareike Tiemann und ihr Team dabei mit dem Tierheim Bottrop zusammen. Einen gro├čen Teil der ehrenamtlichen Arbeit macht das Einfangen von wilden Katzen aus. „Diese werden dann von unseren kooperierenden Tier├Ąrzten kastriert und anschlie├čend nach ca. 1-w├Âchigem Genesungsaufenthalt wieder freigelassen“, so Mareike Tiemann. „Manche Tiere, die mir besonders ans Herz gewachsen sind, versuche ich dann auch selbst in gute H├Ąnde zu vermitteln.“ F├╝r die Arbeit mit den Tieren ist die Vorsitzende viel im Einsatz. H├Ąufig sogar Tag und Nacht. Daher werden immer helfende H├Ąnde gesucht.

Wer Interesse hat, die Tierhilfe durch ehrenamtlichen Einsatz zu unterst├╝tzen, kann sich gerne bei Mareike Tiemann unter Ruf: 02858-6431 melden. Vorab kann man sich einen ├ťberblick ├╝ber die Arbeit des Vereins unter www.tierhilfe-dinslaken-voerde.eu machen. Dort finden sich auch die Angaben zur Beitrittserkl├Ąrung sowie zum Spendenkonto.

├ťbrigens: Jeden 1. Mittwoch im Monat um 20 Uhr treffen sich die Mitglieder in der Gastst├Ątte „Zur KutscheÔÇŁ in Voerde, Grutkamp / Ecke Bahnhofstra├če. Auch wer noch kein Mitglied ist, aber Interesse hat, den Verein kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen mal vorbeizuschauen. Das n├Ąchste Treffen findet am 5. August statt.

In diesem Jahr ist die Tierhilfe bei mehreren Veranstaltungen mit einem Infostand vertreten. So auch bei den DIN-Tagen am 29. und 30. August, beim 2. Dinslakener Pfoten-Festival im Freibad Hiesfeld am 6. September, am 27. September beim Kl├Ântag in Hiesfeld und zeitgleich am 27. September auch beim Gewerbefest in Voerde (Grenzstra├če). Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

(Quelle: Online-Ausgabe des Stadt-Panorama Duisburg vom 21.07.2015)

Wie sich eine Frau aus Gahlen f├╝r streunende Katzen einsetzt

Doris Knipping mit Kater Willi. Er ist inzwischen kastriert, einst streunte er am Marienhospital in Wesel um den Block. Sein Alter wird auf 15 Jahre gesch├Ątzt.Foto: Marc Albers

Doris Knipping engagiert sich f├╝r streunende Katzen. Ihr Antrieb: Sie hat das Elend der Tiere vor der eigenen Haust├╝r beobachtet. Seitdem setzt sie sich f├╝r den Schutz der Tiere ein, l├Ąsst sie kastrieren und vermittelt die Streuner in liebevolle H├Ąnde. Es ist keine leichte Aufgabe.

Sie streunen ├╝ber Campingpl├Ątze, durch Schreberg├Ąrten, ├╝ber Friedh├Âfe und Industriegel├Ąnde. H├Ąufig geht es den Tieren elend, weil sie so viele sind, weil sie sich unkontrolliert vermehren. Eine, die das verhindern m├Âchte, ist Doris Knipping. Die Gahlenerin verbringt Stunden auf Pl├Ątzen, um Streunerkatzen einzufangen und sie kastrieren zu lassen. Erst im Sommer hat sie auf einem Campingplatz in Gahlen einige Katzen gefangen, kastrieren lassen und 40 Junge in die Obhut eines Tierheims in Bottrop gegeben. ÔÇ×Manchmal ist es nur ein Tropfen auf dem hei├čen SteinÔÇť, sagt sie.

Eigentlich hat es mit der Suche nach einem neuen Hund begonnen. Doch statt des Hundezwingers zog Doris Knipping das Katzenhaus an. Dort blieb sie h├Ąngen und aus einer Beobachterin ist eine ehrenamtliche Mitarbeiterin im Bottroper Tierheim geworden. Und hier sah sie, wie schlecht manche Katzen zurecht waren. Die Bilder lie├čen sie nicht mehr los und so schaute sie sich zuhause in Gahlen um und entdeckte Katzen, die sie kastrieren lie├č.

Manche Katzenpopulationen leben wie in s├╝dlichen L├Ąndern

Nicht lang und Nachbarn und Freunde baten Doris Knipping um Hilfe. Und dann die Camper und Gartenbesitzer. ÔÇ×Ich war schockiert, als ich festgestellt habe, dass die Vermehrung nicht nur auf den Bauernh├Âfen stattfindet, sondern dass es hier Katzenpopulationen gibt, die leben wie in den s├╝dlichen L├ĄndernÔÇť, berichtet die einstige Lehrerin.

Ihr Engagement ist zeitaufwendig. Sie f├Ąhrt zu den Pl├Ątzen, wartet auf die Katzen und bem├╝ht sich, sie zusammen mit ihren Babys einzufangen. Dann bringt sie sie zu einem Tierarzt, betreut sie nach der Operation und versucht sie anschlie├čend weiterzuvermitteln. Und auch die Babys versucht sie bei Privatpersonen oder im Tierheim unterzubringen. Das wird immer schwieriger, die Tierheime sind voll.

Zusammenarbeit mit weiteren Tiersch├╝tzern

Eine Zeit lang hat Doris Knipping die Kastrationen aus eigener Tasche gezahlt oder Spenden erhalten. Inzwischen arbeitet sie mit den Tierfreunden Bottrop und der Tierhilfe Dinslaken Voerde zusammen. Auch der Erl├Âs des ersten Gahlener Bauernmarktes ging an die engagierte Frau.

Sie w├╝rde sich eine Kastrationspflicht w├╝nschen, wie es sie in einigen St├Ądten bereits gibt. Zudem kritisiert sie das F├╝tterverbot, das der Kreis Wesel ausgerufen hat. Hier gilt: Wer Streunerkatzen f├╝ttert, ist f├╝r sie verantwortlich und muss auch f├╝r die Kastration sorgen.

Doris Knipping bef├╝rwortet eher die kontrollierte F├╝tterung. Denn nur so kann sie auch die Katzen einfangen, um sie kastrieren zu lassen. Eine Kastration kostet zwischen 80 und 100 Euro ÔÇô wer will das zahlen, wenn ihm die Katze nicht geh├Ârt?

Denise Ludwig

Quelle: Online-Ausgabe der NRZ – Der Westen vom 19.11.2013

 

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