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Presse

Presseartikel

Nachfolgend einige „Tierhilfe-Artikel“ aus der lokalen Presse.

 

Quelle: NRZ am 07.03.2019

 

Quelle: NRZ am 03.01.2019

 

NRZ vom 11.12.2017

 

Tierhilfe Dinslaken-Voerde: engagierte Hilfe fĂŒr kleine und grĂ¶ĂŸere Not(felle)

DINSLAKEN/VOERDE. „Solange Menschen denken, dass Tiere nichts fĂŒhlen, mĂŒssen Tiere fĂŒhlen, dass Menschen nicht denken.“

Der Leitsatz der Tierhilfe Dinslaken-Voerde ist fĂŒr die Vorsitzende Mareike Tiemann und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter enorm wichtig.

„Wenn ich in Not geratenen Tieren helfen kann, dann mache ich das. Das kann dann in speziellen FĂ€llen auch ausnahmsweise mal grenzĂŒberschreitend sein. In Duisburg oder anderswo“, erklĂ€rt die Tierliebhaberin.

Von Nadine Scholtheis

Seit 33 Jahren kĂŒmmert sich die Tierhilfe Dinslaken-Voerde liebevoll um Fundtiere, NotfĂ€lle und zu einem kleinen Teil auch um Vermittlungstiere. Eng arbeitet Mareike Tiemann und ihr Team dabei mit dem Tierheim Bottrop zusammen. Einen großen Teil der ehrenamtlichen Arbeit macht das Einfangen von wilden Katzen aus. „Diese werden dann von unseren kooperierenden TierĂ€rzten kastriert und anschließend nach ca. 1-wöchigem Genesungsaufenthalt wieder freigelassen“, so Mareike Tiemann. „Manche Tiere, die mir besonders ans Herz gewachsen sind, versuche ich dann auch selbst in gute HĂ€nde zu vermitteln.“ FĂŒr die Arbeit mit den Tieren ist die Vorsitzende viel im Einsatz. HĂ€ufig sogar Tag und Nacht. Daher werden immer helfende HĂ€nde gesucht.

Wer Interesse hat, die Tierhilfe durch ehrenamtlichen Einsatz zu unterstĂŒtzen, kann sich gerne bei Mareike Tiemann unter Ruf: 02858-6431 melden. Vorab kann man sich einen Überblick ĂŒber die Arbeit des Vereins unter www.tierhilfe-dinslaken-voerde.eu machen. Dort finden sich auch die Angaben zur BeitrittserklĂ€rung sowie zum Spendenkonto.

Übrigens: Jeden 1. Mittwoch im Monat um 20 Uhr treffen sich die Mitglieder in der GaststĂ€tte „Zur Kutsche” in Voerde, Grutkamp / Ecke Bahnhofstraße. Auch wer noch kein Mitglied ist, aber Interesse hat, den Verein kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen mal vorbeizuschauen. Das nĂ€chste Treffen findet am 5. August statt.

In diesem Jahr ist die Tierhilfe bei mehreren Veranstaltungen mit einem Infostand vertreten. So auch bei den DIN-Tagen am 29. und 30. August, beim 2. Dinslakener Pfoten-Festival im Freibad Hiesfeld am 6. September, am 27. September beim Klöntag in Hiesfeld und zeitgleich am 27. September auch beim Gewerbefest in Voerde (Grenzstraße). Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

(Quelle: Online-Ausgabe des Stadt-Panorama Duisburg vom 21.07.2015)
 

Wie sich eine Frau aus Gahlen fĂŒr streunende Katzen einsetzt

Doris Knipping mit Kater Willi. Er ist inzwischen kastriert, einst streunte er am Marienhospital in Wesel um den Block. Sein Alter wird auf 15 Jahre geschÀtzt.Foto: Marc Albers

Doris Knipping engagiert sich fĂŒr streunende Katzen. Ihr Antrieb: Sie hat das Elend der Tiere vor der eigenen HaustĂŒr beobachtet. Seitdem setzt sie sich fĂŒr den Schutz der Tiere ein, lĂ€sst sie kastrieren und vermittelt die Streuner in liebevolle HĂ€nde. Es ist keine leichte Aufgabe.

Sie streunen ĂŒber CampingplĂ€tze, durch SchrebergĂ€rten, ĂŒber Friedhöfe und IndustriegelĂ€nde. HĂ€ufig geht es den Tieren elend, weil sie so viele sind, weil sie sich unkontrolliert vermehren. Eine, die das verhindern möchte, ist Doris Knipping. Die Gahlenerin verbringt Stunden auf PlĂ€tzen, um Streunerkatzen einzufangen und sie kastrieren zu lassen. Erst im Sommer hat sie auf einem Campingplatz in Gahlen einige Katzen gefangen, kastrieren lassen und 40 Junge in die Obhut eines Tierheims in Bottrop gegeben. „Manchmal ist es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, sagt sie.

Eigentlich hat es mit der Suche nach einem neuen Hund begonnen. Doch statt des Hundezwingers zog Doris Knipping das Katzenhaus an. Dort blieb sie hĂ€ngen und aus einer Beobachterin ist eine ehrenamtliche Mitarbeiterin im Bottroper Tierheim geworden. Und hier sah sie, wie schlecht manche Katzen zurecht waren. Die Bilder ließen sie nicht mehr los und so schaute sie sich zuhause in Gahlen um und entdeckte Katzen, die sie kastrieren ließ.

Manche Katzenpopulationen leben wie in sĂŒdlichen LĂ€ndern

Nicht lang und Nachbarn und Freunde baten Doris Knipping um Hilfe. Und dann die Camper und Gartenbesitzer. „Ich war schockiert, als ich festgestellt habe, dass die Vermehrung nicht nur auf den Bauernhöfen stattfindet, sondern dass es hier Katzenpopulationen gibt, die leben wie in den sĂŒdlichen LĂ€ndern“, berichtet die einstige Lehrerin.

Ihr Engagement ist zeitaufwendig. Sie fĂ€hrt zu den PlĂ€tzen, wartet auf die Katzen und bemĂŒht sich, sie zusammen mit ihren Babys einzufangen. Dann bringt sie sie zu einem Tierarzt, betreut sie nach der Operation und versucht sie anschließend weiterzuvermitteln. Und auch die Babys versucht sie bei Privatpersonen oder im Tierheim unterzubringen. Das wird immer schwieriger, die Tierheime sind voll.

Zusammenarbeit mit weiteren TierschĂŒtzern

Eine Zeit lang hat Doris Knipping die Kastrationen aus eigener Tasche gezahlt oder Spenden erhalten. Inzwischen arbeitet sie mit den Tierfreunden Bottrop und der Tierhilfe Dinslaken Voerde zusammen. Auch der Erlös des ersten Gahlener Bauernmarktes ging an die engagierte Frau.

Sie wĂŒrde sich eine Kastrationspflicht wĂŒnschen, wie es sie in einigen StĂ€dten bereits gibt. Zudem kritisiert sie das FĂŒtterverbot, das der Kreis Wesel ausgerufen hat. Hier gilt: Wer Streunerkatzen fĂŒttert, ist fĂŒr sie verantwortlich und muss auch fĂŒr die Kastration sorgen.

Doris Knipping befĂŒrwortet eher die kontrollierte FĂŒtterung. Denn nur so kann sie auch die Katzen einfangen, um sie kastrieren zu lassen. Eine Kastration kostet zwischen 80 und 100 Euro – wer will das zahlen, wenn ihm die Katze nicht gehört?

Denise Ludwig

Quelle: Online-Ausgabe der NRZ – Der Westen vom 19.11.2013