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Hier finden Sie Beiträge über Fellnasen, die ein schönes Zuhause gefunden haben oder die einfach Glück hatten.

Joschi auf dem Weg ins Glück

JOSCHI in der Quarantäne

Bei einer Fang- und Kastrationsaktion auf einem Reiterhof im September 2017 ging uns unter anderem ein magerer, zerzauster älterer Kater in die Falle. Dieser Kater war sehr anhänglich und wurde wahrscheinlich dort in seinem hohen Alter ausgesetzt. Unser Tierarzt schätzte ihn auf 16 – 17 Jahre. Der arme Kater war bereits auf einem Auge blind, seine Füßchen vom Alter ganz ausgetreten. Er musste erst einmal auf der Quarantänestation aufgepäppelt werden. Wie sollte es nun weitergehen mit ihm? Leider möchten nur wenige Menschen solch einen „alten Zausel“ zu sich nehmen…

Aber bei uns bleibt kein Tier namenlos und von nun an hieß er JOSCHI.

JOSCHI bekam immer wieder Besuch von einem Tierhilfemitglied, bei dem er viel gestreichelt und dabei bereits einige „Dreadlocks“ ausgebürstet wurden. Und irgendwann entschloss sich JOSCHI’s Besucherin, ihn zu sich zu holen und ihm noch einmal ein Zuhause zu geben.

Von nun an ging’s bergauf. JOSCHI ist der Schmuser vom Dienst und fordert immer wieder seine Streicheleinheiten ein. Er liegt am Liebsten auf der Fensterbank über der Heizung, wo er die Vögelchen draußen beobachten kann und genießt es, nicht mehr um sein Futter kämpfen zu müssen. Nein, er braucht sogar seinen eigenen speziellen Futterplatz – weitab von den anderen Tieren. Sein Fell glänzt wieder und er hat schon wieder etwas zugelegt. Aber das wichtigste ist: seine Lebensfreude ist durch die Liebe, die er erfährt, wieder zurück! Und unsere Anne liebt ihn abgöttisch!

JOSCHI endlich Zuhause

Wir wünschen JOSCHI noch eine lange wunderschöne Zeit mit unserer Anne!

 

Und hier bin ich: Marley


Der kleine Marley ist beim Einfangen seiner wilden Mama und seinen beiden Geschwistern entwischt und hat sich im Alter von nur 6 Wochen erfolgreich 2 Wochen gut versteckt. Irgendwann war der Hunger und die Einsamkeit wohl zu groß und er konnte endlich eingefangen werden.
Nach einem gründlichen ärztlichen Check-up war er in der Isolierstation in unserem Verein, der Tierhilfe Dinslaken-Voerde, untergebracht. Und wie er mich bei einem Besuch dort ansah – brauchte er eine extra-intensive Betreuung. Marley hatte hochgradig Giardien, die sowohl auf andere Katzen als auch auf Menschen übertragbar ist. Extreme Hygiene, punktgenaue Medikamentengabe und viel Liebe war gefragt. Ich wusste am Anfang nicht, ob er überhaupt Hinterbeine und einen Schwanz hatte, alles war innerhalb kürzester Zeit durch seinen ständigen Durchfall miteinander so verklebt und durch seine Bauchkrämpfe zog er sich nur noch zusammen.
Ich dachte mir, für solche zeitintensiven Fälle könnte ich Pflegestelle machen – aber das war wohl wieder nix. Nach langer Zeit war er endlich giardienfrei – hurra! Und uns war er so ans Herz gewachsen – also, wie bei Samira – Pflegestellenversager.
Nun stand fest: Marley ist unser Kater! Damit er als Katerkind nicht nur mit Menschen aufwächst, machten wir ihn mit unserem griechischen Youngster George (Schorsch), der erst 1 ½ Jahre alt ist, bekannt.
Und es war Liebe auf den ersten Blick!!! Unser „Papa-Mama-Schorsch“ kümmert sich liebevoll um Marley – putzt ihn, spielt mit ihm, bringt ihm alles bei, was ein kleiner Kater wissen muss, und lässt sogar an sich nuckeln – alles, was so ein kleiner Kater braucht.
Danke, Kelvin Michaela Whaley von Kitties of Kefalos, dass George so gut sozialisiert ist (mit seinen Geschwistern und seiner Mama, Lady Gaga bei Euch auf Kos). Er ist ein wunderbarer Kerl! Er ist so geduldig mit Marley – ein Traum.
Und Danke an unseren Verein, der Tierhilfe Dinslaken-Voerde, dass Ihr nie aufgegeben habt, Marley mit Herz und Seele zu suchen.
Marley kam zu uns Anfang Oktober 2017 mit 900 g und starkem Durchfall und hohem Fieber. Am 6.12.2017, bekam er seine Grundimmunisierung und wiegt bereits 2,5 kg. Er wird einmal ein ganz großer Schatz, unser Baby Marley! – Moni und Helmut

 

Bitte niemals wegsehen – besonders bei Unfallopfern!

Guckt euch mal diesen kleinen Kerl an. Ist er nicht ein Bild des Jammers? Wir haben ihn am Dienstag auf dem Heimweg von der Gassi-Runde mit Amy gefunden. Er saß mitten auf der Straße und ich konnte so gerade noch eben ausweichen. Wir haben kurz nachgesehen, was mit ihm war, und er saß einfach nur da, mit hängendem Köpfchen, blutete aus Augen, Nase und Mäulchen und maunzte jämmerlich. Nach einer schnellen Erstversorgung bei Dr. Arnold, der ihn leider trotz der schweren Kopfverletzung nicht über Nacht halten konnte (Danke trotzdem für die schnelle Hilfe, die guten Ratschläge und die Medizin für den kleinen Mann), nahmen wir ihn mit nach Hause, um eine Möglichkeit zu finden, ihm sofort die notwendige weitere medizinische Hilfe zukommen zu lassen.

Zum Glück hat sich die Tierhilfe Dinslaken-Voerde e.V. sofort bereit erklärt, die Versorgung des Katerchens in der Tierklinik zu organisieren und übernehmen, und so haben wir ihn noch am gleichen Abend nach Duisburg gebracht. Jetzt, drei Tage später, ist er in die Versorgung einer lokalen Tierärztin entlassen worden, und findet sich trotz Schädel-Hirn-Trauma auf dem Weg der Besserung.

Bitte, denkt an den Kleinen, wenn Ihr das nächste Mal denkt, das Tier, das euch da gerade vors Auto geflitzt ist, habt Ihr gar nicht erwischt.

Denkt an ihn, wenn ihr am Straßenrand oder auf der Straße ein Tier seht, das sich seltsam verhält. Es kostet Euch nur eine Minute, anzuhalten und nachzusehen, ob alles in Ordnung ist, aber wenn Ihr nicht anhaltet, dann könnte das ein kleines Lebewesen sein Leben kosten.

Habt keine Angst vor den Kosten, es gibt immer Tierschützer oder Tierheime, die bereit sind, Euch und dem Tier zu helfen.

Es hat uns zwar einige Stunden unserer Zeit gekostet, aber was sind schon zwei oder drei Stunden, wenn dafür dieser kleine Kerl jetzt die Chance hat, sein ganzes Leben zu leben, anstatt elendig am Straßenrand zu sterben!

UPDATE: Wir waren ihn gerade besuchen, es geht ihm schon viel besser, er spielt und ist wieder ganz mobil   30.1.2017 (Facebook-Beitrag von der Dame, die den kleinen Schatz gerettet hat)

 

UPDATE:

Im Januar wurde der kleine Kater von aufmerksamen Tierfreunden mitten auf der Straße gefunden – mit hängendem Köpfchen, schwer verletzt und jämmerlichem Maunzen. Glücklicherweise wurde er sofort zu einem Tierarzt und danach zur Tierklinik Asterlagen gebracht, wo ein schweres Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert wurde. Nachdem er stabilisiert wurde, verbrachte er noch einige Zeit bei Frau Dr. Schilly, bis er sich wieder erholt hatte.

Und – tataaa – das Glück hielt weiterhin an. Er hat ein Zuhause gefunden und jetzt auch einen Namen: SULLY. Er gewöhnt sich gerade an sein neues Zuhause und seine Menschen, die er bereits freudig begrüßt.

Ihm steht jetzt noch eine Operation in der Tierklinik bevor, in der seine Augenlider und Wimpern behandelt werden, damit sie ihn nicht behindern.

Schaut mal, wie gut es ihm geht:

Vielen Dank noch mal für das „Nicht-Wegsehen“!

 

Die Geschichte von Amigo und Lance:

Eine Dame rief bei der Tierhilfe Dinslaken-Voerde an und bat uns, für ihre Kater Amigo und Lance ein neues Zuhause zu finden. Sie musste sich schweren Herzens von ihnen trennen aus Platzmangel und weil sie ein Baby erwartete.

Am 16.10.2017 um 10:00 Uhr wurde folgender Aufruf auf unserer Facebookseite gestartet:

Hallöchen, wir sind Amigo (li.) und Lance (re.), 8 Jahre, Kater, kastriert und suchen ein neues Zuhause…Vielleicht hat ja jemand ein Plätzchen für uns? Ich, Amigo, bin etwas schüchtern, während mein Kumpel Lance gerne schmust und neugierig ist. ….hatte auch schon mal eine OP, wegen meiner Struvitsteine und bekomme jetzt 3 x am Tag Urinary-Trockenfutter. Jetzt ist alles wieder gut…???? Kinder, andere Katzen und Hunde sind nicht so unser Ding..????
Da wo wir im Moment sind können wir leider nicht bleiben…????Helft uns bei der Suche nach einem schönen Zuhause!!!!

Am gleichen Tag meldete sich um 20:30 Uhr ein Herr mit folgendem Text:

Hallo, ich interessiere mich für die Kater Amigo und Lance. Sie hätten hier ein gutes Zuhause. Mein Kater ist leider im Mai gestorben. Habe einen Altbau mit geschlossenem Innenhof. Sie haben hier reichlich Bewegungsmöglichkeiten über 3 Etagen. Kratzbaum usw. sind vorhanden. Ich bin Frührentner, ledig und habe viel Zeit, um mich mit den Katzen zu beschäftigen.

Einen Tag später hat die Besitzerin sich mit dem freundlichen Herrn in Verbindung gesetzt und innerhalb einer Woche sind sie dort eingezogen. Sie leben sich gerade ein, haben noch ein wenig Heimweh, aber so sieht’s mittlerweile aus:

„Die beiden süßen Kumpels gewöhnen sich langsam ein in die Männer WG “

Das zeigt uns wieder einmal, wie aus einer anfangs traurigen Begebenheit ein ganz großes Glück entstehen kann. Wir wünschen der neuen Katzenfamilie alles Gute.

Quelle: privat

 

Kater Lars und sein Weg ins Glück:

http://www.tierhilfe-dinslaken-voerde.eu/wp-content/uploads/2016/11/Kater-Lars.jpg

Der arme Kater Lars verlor seine Besitzerin, da sie ins Pflegeheim musste.
Er war so ziemlich auf sich gestellt, weil sich die Familienangehörigen nicht kümmerten und ihn einfach allein zurückließen.
Lars Zuhause wurde verkauft und die neuen Besitzer duldeten ihn nicht mehr.

Die Nachbarn kümmerten sich zwar sporadisch um das Füttern, doch das war kein Dauerzustand.
Gott sei Dank kannte die Nachbarin einen Tierfreund und bat ihn um Hilfe.
Dieser setzte alle Hebel in Bewegung, um für Lars ein neues Zuhause zu suchen.

Mit Unterstützung der Nachbarin konnte Lars mit einer Falle eingefangen werden.
Da er leider nicht kastriert!! war wurde er umgehend zu einem Tierarzt gebracht.
Wie sich herausstellte, hatte er nur noch einen Zahn und war ziemlich verwahrlost.
Neben der Kastration wurde er auch geimpft und tierärztlich versorgt.

Und was für ein Glück – Lars hatte, dank seines neuen Freundes,  inzwischen auch schon ein neues Zuhause gefunden.

Die neue Katzenmama hat für seinen Einzug sogar extra ein „Katzenzimmer“ eingerichtet.
Als Freigänger hat er dort auch zudem die Aussicht auf jede Menge Auslauf.

Es scheint Lars zu gefallen – er fasst schnell Vertrauen, kuschelt sich gemütlich in seinen Liegeplatz im Regal, genießt schon die Streicheleinheiten seiner neuen Besitzerin und erkundet sein neues Heim.
Er kann sein Glück scheinbar noch gar nicht fassen.

Es ist so schön zu sehen, wie Menschen nicht einfach wegschauen, sondern gemeinsam helfen und sich kümmern.
So hat der glückliche Lars nun doch noch eine Chance auf ein paar schöne Katzenjahre!

Die Dankbarkeit ist ihm wirklich anzusehen.

Alles Gute kleiner Lars in deinem neuen Zuhause!

Und die Moral von der Geschichte:
Kater Lars und andere Tiere, denen ähnliches widerfahren ist, sind die wenige Mühe mehr als Wert.
Denn oft erweisen sich gerade die älteren, auf den ersten Blick nicht mehr so „niedlichen“ Tiere als besonders dankbar.